Hier ein netter Link zu einer
Application für alle Apple iPhone, iPod oder iPad-Besitzer, welches zu einem stärkeren
Bewusstsein für virtuelles Wasser führen soll. So können Sie unterwegs, beim
Einkaufen, im Café oder wo auch immer, kurz mal checken welche Lebensmittel und
Getränke denn welche Mengen an virtuellem Wasser verbraucht.
Wasser ... und alles entwickelt sich. Wir bloggen Wissenswertes und Interessantes zum Thema "Wasser" auf diesen Blog. Machen Sie mit und kommentieren Sie unsere Beiträge ...
Dienstag, 22. Mai 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Wasser bezogenen MDGs und Frauen (4.Teil)
Das Nichtvorhandensein sanitärer Einrichtungen wirkt sich vor allem auf den Schulbesuch von Mädchen negativ aus, zumal diesen häufig verboten wird die Schule zu besuchen sofern diese nicht über Latrinen verfügt, welche ihnen Privatsphäre garantieren können.
Das
bedeutet, dass für Frauen und Mädchen nicht nur die Verfügbarkeit
sanitärer Einrichtungen alleine schon eine Steigerung ihrer
Lebensqualität nach sich zieht, sondern dass darüber hinaus auch
das Design und die Örtlichkeit relevant ist. Befinden sich die
Latrinen etwa nahe der Wohngegend müssen Frauen weniger Gewalt
fürchten als dies etwa der Fall ist, wenn sie sich nach Einbruch der
Dunkelheit draußen erleichtern müssen. Viele Frauen ohne
entsprechendem Zugang leiden unter Magenerkrankungen, zumal sie bis
zur Dunkelheit warten um sich zu erleichtern. Folglich reduzieren
diese Frauen auch ihre Mahlzeiten, was zu mangelnder Ernährung und
somit zu weiteren gesundheitlichen Probleme führt.
Zahlreiche Beispiele
zeigen wie wichtig es ist die besonderen Bedürfnisse von Frauen und
Mädchen bereits in der Projektplanung zu beachten. So konnte etwa in
Bangladesh der Schulbesuch der Mädchen in den Jahren von 1992 bis
1999 durch den Bau getrennter sanitärer Einrichtungen um jährlich
durchschnittlich 11% gesteigert werden.
Literatur:
United Nations Children Fund (UNICEF),
2003. At a glance: Mozambique:
http://www.unicef.org/infobycountry/mozambique_ 2231.html
UNICEF, 2003. Sanitation for All. See:
http:// www.unicef.org/wes/sanall.pdf.
http://www.un.org/waterforlifedecade/pdf/pb_water_gender_upd.pdf
http://waterwiki.net/images/d/d4/Why_Gender_Matters.pdf
http://waterwiki.net/images/1/18/Unw_polbrief230606_gender-water-sanitation.pdf
Dienstag, 15. Mai 2012
Wie viel Wasser schluckt ihr Auto?
Mein Auto? Hm, die paar Liter die
mein Auto so braucht sind doch nicht relevant oder? Auch wenn man es hochrechnet
braucht so ein Auto doch nicht viel Wasser. Benzin oder Diesel, ja, aber
Wasser?!
Gehen wir mal ganz an den Anfang
zurück, bevor Sie Ihr Auto kaufen. Zuerst werden die Rohstoffe benötigt um alle
Teile des Autos zu produzieren. Wenn das ganze Material beisammen ist, wird
noch für die Ausstattung gesorgt. Natürlich variieren alle Autos in Größe und
Ausstattung. Es kommt zu großen Unterschieden in der Elektronik usw. Deshalb
können wir nur einen Durchschnittswert nennen, wie viel Wasser für die Produktion
eines Autos verwendet wird. Dabei handelt es sich um rund 400 000 Liter!!!
Sind Sie noch immer der Meinung,
dass Ihr Auto nicht viel Wasser verbraucht??
Sonntag, 13. Mai 2012
Wasser bezogenen MDGs und Frauen (3.Teil)
Das
Ziel die Anzahl der Menschen ohne Zugang zu sanitären Einrichtungen
bis 2015 zu halbieren wird aus derzeitiger Sicht nicht erreicht
werden können. 2008 hatten 2,6 Milliarden Menschen, das sind 40% der
Weltbevölkerung keinen Zugang zu verbesserten sanitären
Einrichtungen. Grundlegende sanitäre Einrichtungen werden definiert
als Möglichkeit Ausscheidungen zu entsorgen. Der Zugang zu einem
Plumsklo ist demnach bereits einer zu einer fortschrittlichen bzw.
verbesserten sanitären Einrichtung.
Mangelnde
Hygiene und fehlende Sanitäranlagen sind für die Übertragung
zahlreicher Krankheiten wie Diarrhoe, Cholera, Typhus sowie
Infektionen mit Parasiten verantwortlich, an welchen vor allem arme
Kinder im Schulalter erkranken. Folglich verhindern diese Krankheiten
den Schulbesuch vieler Kinder.
Literatur:
http://www.un.org/millenniumgoals/pdf/MDG_FS_7_EN.pdf
http://www.un.org/millenniumgoals/pdf/MDG%20Report%202010%20En%20r15%20-low%20res%2020100615%20-.pdf#page=60
http://waterwiki.net/images/1/18/Unw_polbrief230606_gender-water-sanitation.pdf
Dienstag, 8. Mai 2012
Der Hamburger- Ein leckerer Snack
Oder steckt vielleicht doch mehr
in dem Burger als man denkt?
Wenn es zu dem Thema Burger kommt,
gehen die Meinungen auseinander, die einen lieben Sie, die anderen halten nicht
allzu viel von Fastfood, weil man ja sowieso kurz später wieder Hunger hat.
Darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Aufbauend auf die vorherige
Behauptung reden wir vom Burger als Snack. Haben Sie jedoch eine Ahnung wie
viel Wasser darin versteckt ist?
Wir wissen ja schon, dass
Rindfleisch Wasser in Unmengen verschluckt und in einen Hamburger gehört
natürlich Rindfleisch. Gehen wir von einem Burger aus, der 150 Gramm Fleisch
enthält, kommen wir mit Brötchen und den restlichen Zutaten auf einen
virtuellen Wasserverbrauch von rund 2400 Litern.
Da sollte man sich doch überlegen
ob man nicht doch lieber etwas anderes zwischendurch isst, oder?!
Sonntag, 6. Mai 2012
Wasser bezogene MDGs und Frauen (2.Teil)
Für Frauen haben Wasser bezogenen
Maßnahmen jedoch auch in anderer Hinsicht eine große Bedeutung.
Entsprechend der jeweiligen etablierten geschlechtsspezifischen
Arbeitsteilung gilt das Wasserholen überwiegend als Frauenarbeit. In
den meisten Ländern werden die Mädchen zum Wasserholen geschickt, eine
Tätigkeit, die bis zu acht Stunden erfordern kann. Folglich besteht
ein starker Zusammenhang zwischen dem Zugang zu Wasser und der
Wahrscheinlichkeit, dass es Mädchen möglich ist eine Schule zu
besuchen.
Ein
von der Weltbank durchgeführtes Projekt in Marokko, konnte innerhalb
von vier Jahren den Schulbesuch der Mädchen um 20% steigern, was
u.a. darauf zurückzuführen war, dass diese weniger Zeit aufwenden
mussten um Wasser zu holen.
Die Zeit, die Mädchen und Frauen dazu aufwenden mussten Wasser zu holen konnte um die Hälfte bzw. um bis zu 90% reduziert werden.
Quellen:
Quellen:
Weltbank, Report, 2003:
http://www-wds.worldbank.org/servlet/WDSContentServer/WDSP/IB/2003/06/17/000090341_20030617084733/Rendered/PDF/259171MA1Ru
http://waterwiki.net/images/d/d4/Why_Gender_Matters.pdf
http://waterwiki.net/images/1/18/Unw_polbrief230606_gender-water-sanitation.pdf
http://www.un.org/waterforlifedecade/pdf/pb_water_gender_upd.pdf
Dienstag, 1. Mai 2012
Warum Ghana helfen?!
Hier haben wir einen kleinen Auszug für Sie von der Seite
worldwater.org, welche sich mit allen verschiedenen Dingen im Zusammenhang mit
Wasser auseinandersetzt. Hier ein Ausschnitt aus einer Tabelle, welche Sie
unter dem unten angeführten Link komplett betrachten können. Es geht hierbei um
den Zugang zu sicherem Trinkwasser. Hier bei uns ist das selbstverständlich,
egal ob in der Stadt oder auf dem Land, wir haben sauberes Wasser und wenn
nicht kaufen wir es in Flaschen im Supermarkt. So funktioniert das in Ghana
aber leider nicht.
Hier sehen Sie, wie viele Prozent Menschen in Ghana Zugang
zu sauberem Trinkwasser haben, unterteilt in Stadt (Urban), Land (Rural) und
Gesamt. Man kann deutliche Schwankungen erkennen. In den Städten gibt es kaum
eine Veränderung zum Besseren seit 1970, während man auf dem Land eine
deutliche Steigung ausmachen kann. Da 2004 jedoch noch immer noch nur knapp
über die Hälfte (64%) der Landbewohner Zugang zu sauberem Wasser hatten, ist es
sehr wichtigen ihnen zu helfen, damit sie sich weiterentwickeln können. Nur so
kann sich dort etwas verändern!! Die Zahl soll auf 100% gesteigert werden, da
jeder Mensch ein Recht auf sauberes, sicheres Wasser hat. Es handelt sich
hierbei um Hilfe zur Selbsthilfe.
Abonnieren
Posts (Atom)