Hier ein kurzer aber sehr
informativer Videobeitrag des ARD zum Thema WFA und virtuelles Wasser. Beispiele
für den Verbrauch und Tipps wie man diesen möglichst gering halten kann.
Wasser ... und alles entwickelt sich. Wir bloggen Wissenswertes und Interessantes zum Thema "Wasser" auf diesen Blog. Machen Sie mit und kommentieren Sie unsere Beiträge ...
Dienstag, 29. Mai 2012
Sonntag, 27. Mai 2012
Wasser, landwirtschaftliche Produktion und Geschlecht
Kriege, Pandemien und
Arbeitsmigration von Männern ziehen eine zunehmende „Feminisierung“
der Landwirtschaft nach sich. Trotz Urbanisierung leben etwa 75
Prozent der armen Menschen am Land und sind direkt oder indirekt von
der Landwirtschaft abhängig. 70 Prozent der in der Landwirtschaft
beschäftigten Arbeitskräfte sind weiblich. Weltweit beträgt der
Anteil der Frauen laut Schätzung der FAO 48 Prozent, in machen
afrikanischen Ländern 90 Prozent.
Während Frauen für die
Produktion von 60 bis 80 Prozent der Nahrungsmittel (im Gegensatz zur
– ebenfalls agrarischen – Produktion der für den Export
bestimmten cash crops) in Entwicklungsländern verantwortlich sind,
besitzen Frauen weltweit weniger als 2 Prozent der Landfläche,
welche in privater Hand sind. Sogar in den sogenannten
Industrieländern liegt der Anteil des Landes welches im Privatbesitz
von Frauen ist nur bei 30 Prozent. Der Landbesitz ist jedoch in
vielen Ländern, etwa im Großteil Lateinamerikas, Bedingung um
Zugang zu Wasser zu erhalten.
Quellen:
http://waterwiki.net/images/d/d4/Why_Gender_Matters.pdf
http://siteresources.worldbank.org/INTGENAGRLIVSOUBOOK/Resources/CompleteBook.pdf
http://www.un.org/womenwatch/daw/public/Feb05.pdf
Dienstag, 22. Mai 2012
Virtual Water- App
Hier ein netter Link zu einer
Application für alle Apple iPhone, iPod oder iPad-Besitzer, welches zu einem stärkeren
Bewusstsein für virtuelles Wasser führen soll. So können Sie unterwegs, beim
Einkaufen, im Café oder wo auch immer, kurz mal checken welche Lebensmittel und
Getränke denn welche Mengen an virtuellem Wasser verbraucht.
Sonntag, 20. Mai 2012
Wasser bezogenen MDGs und Frauen (4.Teil)
Das Nichtvorhandensein sanitärer Einrichtungen wirkt sich vor allem auf den Schulbesuch von Mädchen negativ aus, zumal diesen häufig verboten wird die Schule zu besuchen sofern diese nicht über Latrinen verfügt, welche ihnen Privatsphäre garantieren können.
Das
bedeutet, dass für Frauen und Mädchen nicht nur die Verfügbarkeit
sanitärer Einrichtungen alleine schon eine Steigerung ihrer
Lebensqualität nach sich zieht, sondern dass darüber hinaus auch
das Design und die Örtlichkeit relevant ist. Befinden sich die
Latrinen etwa nahe der Wohngegend müssen Frauen weniger Gewalt
fürchten als dies etwa der Fall ist, wenn sie sich nach Einbruch der
Dunkelheit draußen erleichtern müssen. Viele Frauen ohne
entsprechendem Zugang leiden unter Magenerkrankungen, zumal sie bis
zur Dunkelheit warten um sich zu erleichtern. Folglich reduzieren
diese Frauen auch ihre Mahlzeiten, was zu mangelnder Ernährung und
somit zu weiteren gesundheitlichen Probleme führt.
Zahlreiche Beispiele
zeigen wie wichtig es ist die besonderen Bedürfnisse von Frauen und
Mädchen bereits in der Projektplanung zu beachten. So konnte etwa in
Bangladesh der Schulbesuch der Mädchen in den Jahren von 1992 bis
1999 durch den Bau getrennter sanitärer Einrichtungen um jährlich
durchschnittlich 11% gesteigert werden.
Literatur:
United Nations Children Fund (UNICEF),
2003. At a glance: Mozambique:
http://www.unicef.org/infobycountry/mozambique_ 2231.html
UNICEF, 2003. Sanitation for All. See:
http:// www.unicef.org/wes/sanall.pdf.
http://www.un.org/waterforlifedecade/pdf/pb_water_gender_upd.pdf
http://waterwiki.net/images/d/d4/Why_Gender_Matters.pdf
http://waterwiki.net/images/1/18/Unw_polbrief230606_gender-water-sanitation.pdf
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