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Sonntag, 25. März 2012

Effizienz- und Produktionssteigerung (2.Teil)

Es bieten sich jedoch noch weitere Möglichkeiten Wasser effizienter zu nutzen. Ein Ansatz basiert auf dem hier vielzitierten Konzept des virtuellen Wassers. So wurde ein Simulationsprogramm entwickelt mit welchen berechnet werden kann welche Pflanzen wo besonders Wasser sparend angebaut werden können. Dabei wird nicht nur der Wasserverbrauch sondern auch der Ertrag, der ökonomische Wert des Ertrags und das Humankapital sowie die Verfügbarkeit von Maschinen berücksichtigt. Zur Produktion von Weizen wird etwa in Äthiopien vier Mal mehr Wasser verwendet als in der Slovakei. Der Umstieg auf Hirseanbau wäre für Äthiopien nicht nur Ressourcen schonend, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Nahrungsmittelsicherheit. Der Grund für diese eklatanten Unterschiede sind das Klima, die Produktionsweise, aber auch die Beschaffenheit der Böden.


Literatur:

ORF Science

Sonntag, 18. März 2012

Effizienz- und Produktionssteigerung (1.Teil)

Damit in Zukunft die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden kann sind sowohl eine Steigerung der Produktion als auch eine Steigerung der Wassereffizienz notwendig. Die Produktion muss Experten zufolge bis ins Jahr 2030 verdoppelt werden, nur dann wird niemand Hunger leiden müssen.
Das Potenzial zur Effizienzsteigerung was die Nutzung von Wasser betrifft ist groß: mehr als die Hälfte geht durch ineffiziente Bewässerung „verloren“ indem es ungenutzt versickert oder verdunstet. Vielerorts mangelt es jedoch an den finanziellen Mitteln, die investiert werden müssen um die durchaus vorhandenen technischen Möglichkeiten – wie etwa das System der Tröpfchenbewässerung – nutzen zu können. Dabei hat ein Einsatz dieser technischen Lösungen nicht nur eine effizienter Wassernutzung sondern darüber hinaus auch eine Reduktion der Unsicherheit zur Folge, da die betroffenen LandwirtInnen nicht mehr von den Regenfällen abhängig sind. Dies zieht auch eine Produktionssteigerung nach sich, wenn etwa mehrmals statt einmal im Jahr geerntet werden kann.

Literatur:
UNDP Human Development Report (englisch)