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Dienstag, 24. April 2012

Virtuelles Wasser von Lebensmitteln

Als nächstes haben wir eine kleine Videoreihe entdeckt, welche unseren Lesern in kurzer Zeit und ohne mühevolle Recherchearbeiten zeigt, welche Nahrungsmittel wie viel Wasser brauchen.

Natürlich ist es das Ganze nicht vollständig, doch es zeigt einen kleinen Überblick über viele Lebensmittel, welche wir täglich konsumieren. Dies soll eine kleine Hilfe sein für Sie, liebe Leser, um aufzuzeigen, wo der einzelne im Kleinen anfangen kann „Wasser zu sparen“ (wenn auch virtuelles Wasser) und wie jeder einzelne von uns einen Beitrag leisten kann um etwas zu verändern!

Das Ganze ist in einem netten, anschaulichen Video verpackt und dauert nur ein paar Minuten. Viel Spaß beim Ansehen!

http://www.youtube.com/watch?v=fzWFmreYOCs&feature=related

Dienstag, 17. April 2012

Na klar ist Soja besser!

Oder vielleicht doch nicht in jeder Hinsicht?

Die Ernährung auf Sojabasis hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen, durch die wachsende Zahl der Vegetarier, Veganer und auch häufig auftretenden Lactoseintoleranzen usw. Jedoch fließen pro Jahr 290 Milliarden m3 Wasser in den Sojaanbau. Hätten Sie das vermutet??

Ich nicht! Um das Ganze noch zu betonen schreiben wir die Zahl einmal aus: 290 000 000 000. So sieht es gleich viel mehr aus oder? Dies wiederum wandeln wir in Kubikdezimeter um, was gleichzeitig der Umwandlung in Liter entspricht und so kommen wir auf die unglaubliche Zahl von 290 000 000 000 000 Liter pro Jahr die in die Sojaproduktion fließen.

Natürlich ist dies nicht nur auf den Konsum von Menschen zurückzuführen. Ein Großteil davon wird für Futtermittelindustrie verwendet. Doch macht das einen im Zusammenhang mit dem Wasserverbrauch einen Unterschied??

http://www.virtuelles-wasser.de/reis_soja.html

Dienstag, 3. April 2012

Wie gefällt dir mein neuer Mantel?

Bestimmt hat Sie das auch schon mal eine Freundin, ein Freund, der Bruder, die Schwester oder wer auch immer gefragt. Ihnen gefällt Lederkleidung? Egal, ob Jacke, Mantel, Hose oder was auch immer. Oder auch Ledermöbel? In Leder gebundene Bücher usw.? - Natürlich, warum auch nicht?!

Bestimmt haben Sie sich jedoch noch nie Gedanken darüber gemacht, wie viel Wasser für die Produktion von Leder verwendet wird, oder? Falls doch, sind Sie zu denselben erschreckenden Ergebnissen gekommen, wie ich durch meine Recherche herausbekommen habe?

Wir haben ja schon festgestellt, dass Unmengen an Wasser in die Rindfleischproduktion fließen. Wenn wir also bei diesem Ansatz weitermachen, wird natürlich für die Weiterverarbeitung der Haut zu Leder noch viel mehr Wasser benötigt, was zu der ungeheuer hohen Zahl von 16 600 Litern Wasser für ein Kilogramm Leder führt!! Die Tiere müssen ja genau so ernährt werden um später aus ihrer Haut Leder machen zu können, unabhängig davon ob das Fleisch verwendet wird oder nicht. Natürlich gibt es auch andere Tierhäute aus denen Leder produziert wird, dies soll nur ein Beispiel sein.

http://www.virtuelles-wasser.de/papier_leder.html

Dienstag, 27. März 2012

Muhhhhhhhhh!

Sie verfolgen unseren Blog schon länger und überlegen, was Sie persönlich dazu beitragen können um den weltweiten Wasserverbrauch zu senken? Ein wichtiger Punkt ist natürlich Ihren Freunden und Bekannten die Informationen weiterzuleiten, welche Sie bekommen bzw. selbst recherchieren.

Abgesehen davon wollen wir Ihnen einen Tipp geben wie Sie Ihren persönlichen Wasserfußabdruck um vieles senken können. Dazu müssen Sie nicht unbedingt auf das Bad verzichten, dass Sie sich einmal in der Woche gönnen oder Ihren morgendlichen Kaffee aufgeben. Ein wichtiger Schritt, wenn nicht der wichtigste überhaupt, ist das Einschränken oder Einstellen des Rindfleischkonsums. Hätten Sie je vermutet, dass über 15 000 Liter Wasser für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch verwendet wird?! Für die Schweinefleischproduktion wird zwar auch nicht gerade wenig Wasser verwendet, aber es ist doch nur rund ein Drittel des Verbrauchs für Rindfleisch!! Vielleicht lässt sich da ja was machen.

Was halten Sie davon??

Sonntag, 25. März 2012

Effizienz- und Produktionssteigerung (2.Teil)

Es bieten sich jedoch noch weitere Möglichkeiten Wasser effizienter zu nutzen. Ein Ansatz basiert auf dem hier vielzitierten Konzept des virtuellen Wassers. So wurde ein Simulationsprogramm entwickelt mit welchen berechnet werden kann welche Pflanzen wo besonders Wasser sparend angebaut werden können. Dabei wird nicht nur der Wasserverbrauch sondern auch der Ertrag, der ökonomische Wert des Ertrags und das Humankapital sowie die Verfügbarkeit von Maschinen berücksichtigt. Zur Produktion von Weizen wird etwa in Äthiopien vier Mal mehr Wasser verwendet als in der Slovakei. Der Umstieg auf Hirseanbau wäre für Äthiopien nicht nur Ressourcen schonend, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Nahrungsmittelsicherheit. Der Grund für diese eklatanten Unterschiede sind das Klima, die Produktionsweise, aber auch die Beschaffenheit der Böden.


Literatur:

ORF Science

Mittwoch, 22. Februar 2012

Wie viele Liter Wasser werfen Sie täglich in den Papierkorb?

• Juhu, die Post ist da! Wieder nichts Interessantes dabei, weg damit! Täglich bekomme ich Flyer, Prospekte, Einladungen, Angebote etc. zugestellt, welche sofort weiter in den Müll wandern.
• Ich neige dazu Dinge zu vergessen und schreibe mir daher gerne Stichworte auf um mich an wichtige Dinge zu erinnern.
• E-Mails? Zu unpersönlich, ich schreibe lieber Briefe!
• Ich mache lieber eine Kopie davon, doppelt hält besser!
• Frühstück, ja wo ist denn meine Zeitung?!
• Mist, schon wieder kein Klopapier mehr!
• ...
Worauf wollen wir wohl hinaus? Was haben alle diese Beispiele gemeinsam? – Richtig, Papier! Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wie viel Wasser für die Produktion von einem einzigen Din A4 Blatt (á 80 g/m²) gebraucht wird? – Für die Produktion von einem Blatt Papier aus Holz (ca. 5g) werden 10 Liter Wasser verbraucht. Um aus Altpapier Recyclingpapier zu gewinnen werden nur 20l für ein Kilogramm benötigt. Das heißt anders formuliert, dass man mit derselben Menge 100-mal so viel Recyclingpapier herstellen kann. Hätten Sie das vermutet??

http://www.virtuelles-wasser.de/papier_leder.html

Dienstag, 17. Januar 2012

The 1 Litre Shop

Hier haben wir ein super Video. Man kann kaum glauben wieviel Wasser in die Produktion von so manchen Dingen fließt. Aber ich will nicht zu viel verraten, einfach ansehen!



Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=sOQ38ezDh_c

Samstag, 7. Januar 2012

Virtuelles Wasser und Wasserfußabdruck (1.Teil)

Das Wasser, welches benötigt wird um ein Produkt herzustellen wird in der Fachsprache als „virtuelles Wasser“ bezeichnet. Das Konzept des virtuellen Wassers wurde formuliert um darauf aufmerksam zu machen, dass der internationale Handel mit Produktion indirekt auch ein Handel mit Wasser ist. Das virtuelle Wasser ist folglich durchaus real, es wird jedoch nicht tatsächlich von einem Land in ein anderes transportiert, sondern ist für die Herstellung des jeweils gehandelten Produkts aufgewendet worden.

Eng mit dem Konzept des virtuellen Wassers verbunden ist auch der Wasserfußabdruck, welcher die Menge an Wasser misst, die von einem Individuum, einer Gemeinschaft oder einem Unternehmen konsumiert wird. Auf Länderebene betrachtet erfasst der Wasserfußabdruck die Gesamtmenge des von den Einwohnern eines Staates konsumierten Wassers, d.h. inklusive des virtuellen Wasserverbrauchs.

Der jährliche Wasserfußabdruck der USA beträgt durchschnittlich 2.480m3/pro Kopf, jener von China 700m3. Der globale Wasserverbrauch – oder Wasserfußabdruck – beträgt im Jahr 1.240 m3 pro Kopf. Die wichtigsten Bestimmungsfaktoren für den Wasserfußabdruck, also für die im Jahr konsumierte Menge an Wasser sind: das Ausmaß des Konsums, die Konsumgewohnheiten (etwa das Ausmaß des Fleischkonsums), das Klima und die Anbaumethoden.


Literatur:

Vereinigung deutscher Gewässerschutz

Water Footprint Network

The Virtual Water Project

Virtual Water Trade

DIE Ignoriert virtueller Wasserhandel andere Bestimmungsgründe für Agrarhandel?

Hoekstra/ Chapagain Water Footprints of Nations